IBL

Ihr Interessenvertreter in Sachen Versicherungen und Finanzen



Honorar-Finanzanlagenberatung - Vertrauen ist gut, gesetzliche Regeln sind besser.

Ende 2016 haben wir uns dazu entschlossen, dass wir unsere Kunden in Sachen Anlageberatung/Vermögensverwaltung 

zukünftig ausschließlich auf Honorarbasis beraten möchten. 


Was heißt das für Sie?

  • Bei der Auswahl unserer Anlageempfehlungen sind wir vollkommen unbefangen.
  • Sie zahlen keine Ausgabeaufschläge (Abschlussprovisionen).
  • Sie zahlen keine Bestandsprovisionen. 
  • Für die Anlageberatung berechnen wir ein Serviceentgelt in Höhe von 40,- Euro/Stunde (Pauschalen möglich)
  • Für die Verwaltung Ihres Vermögens berechnen wir im Durchschnitt ein jährliches Serviceentgelt in Höhe von 0,5% des angelegten Vermögens.


Beispiel:

Anlage von 50.000,- Euro in den (guten!) Investmentfond "DWS German Equities Typ O" über einen Zeitraum von 5 Jahren.

Beratung durch Bank/Sparkasse/Finanzanlagenvermittler 

Ausgabeaufschlag in Höhe von 3% = 1.500,- Euro

5x Bestandsprovision in Höhe von 0,8% p.a. = 1.940,- Euro  

Gesamtkosten: 3.440,- Euro

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Hinweis: Es gibt zahlreiche gute Investmentfonds ohne Bestandsprovision. 

Diese Fonds wird Ihnen eine normale Bank, eine Sparkasse oder ein 

Finanzanlagenvermittler gar nicht erst anbieten.  

Beratung durch Honorar-Finanzanlagenberater

4 Stunden Anlageberatung zu 40,- Euro pro Stunde = 160,- Euro 

5x Serviceentgelt Verwaltung in Höhe von 0,5% p.a.  = 1.250,- Euro   

Gesamtkosten: 1.410,- Euro

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Hinweis: 

Für den Honorar-Finanzanlagenberater spielt es finanziell keine Rolle, 

welchen Fonds er Ihnen empfiehlt. 


Seit dem 23.12.2016 haben wir eine Zulassung als "Honorar-Finanzanlagenberater" (gemäß § 34h Abs. 1 Satz 1 GewO).

Unsere Zulassung als "Finanzanlagenvermittler" (gemäß § 34f Abs. 1 GewO) wurde im gleichen Zuge gelöscht.

Die Zulassung als Finanzanlagenvermittler gemäß § 34f Abs. 1 Satz 1 GewO erlaubt, dass der Vermittler sowohl Honorare von seinen Kunden 

als auch Provisionen von Banken, Fondsgesellschaften oder sonstigen Institutionen vereinnahmen darf. 

Unsere Zulassung als "Honorar-Finanzanlagenberater" (gemäß § 34h Abs. 1 Satz 1 GewO) erlaubt es nicht,  

dass wir Provisionen oder Zuwendungen jedweder Art von Banken, Fondsgesellschaften oder sonstigen Institutionen vereinnahmen.


Gesetzestext § 34h GewO "Honorar-Finanzanlagenberater"

"(1) Wer im Umfang der Bereichsausnahme des § 2 Absatz 6 Satz 1 Nummer 8 des Kreditwesengesetzes gewerbsmäßig zu Finanzanlagen im Sinne des § 34f Absatz 1 Nummer 1, 2 oder 3 Anlageberatung im Sinne des § 1 Absatz 1a Nummer 1a des Kreditwesengesetzes erbringen will, ohne von einem Produktgeber eine Zuwendung zu erhalten oder von ihm in anderer Weise abhängig zu sein (Honorar-Finanzanlagenberater), bedarf der Erlaubnis der zuständigen Behörde. Die Erlaubnis kann inhaltlich beschränkt oder mit Auflagen verbunden werden, soweit dies zum Schutz der Allgemeinheit oder der Anleger erforderlich ist; unter denselben Voraussetzungen sind auch die nachträgliche Aufnahme, Änderung und Ergänzung von Auflagen zulässig. Die Erlaubnis kann auf die Beratung zu einzelnen Kategorien von Finanzanlagen nach § 34f Absatz 1 Nummer 1, 2 oder 3 beschränkt werden. § 34f Absatz 2 bis 6 ist entsprechend anzuwenden. Wird die Erlaubnis unter Vorlage der Erlaubnisurkunde nach § 34f Absatz 1 Satz 1 beantragt, so erfolgt keine Prüfung der Zuverlässigkeit, der Vermögensverhältnisse und der Sachkunde. Die Erlaubnis nach § 34f Absatz 1 Satz 1 erlischt mit der Erteilung der Erlaubnis nach Satz 1.

(2) Gewerbetreibende nach Absatz 1 dürfen kein Gewerbe nach § 34f Absatz 1 ausüben. Sie müssen ihrer Empfehlung eine hinreichende Anzahl von auf dem Markt angebotenen Finanzanlagen zu Grunde legen, die von ihrer Erlaubnis umfasst sind und die nach Art und Anbieter oder Emittenten hinreichend gestreut und nicht beschränkt sind auf Anbieter oder Emittenten, die in einer engen Verbindung zu ihnen stehen oder zu denen in sonstiger Weise wirtschaftliche Verflechtungen bestehen.

(3) Gewerbetreibende nach Absatz 1 dürfen sich die Erbringung der Beratung nur durch den Anleger vergüten lassen. Sie dürfen Zuwendungen eines Dritten, der nicht Anleger ist oder von dem Anleger zur Beratung beauftragt worden ist, im Zusammenhang mit der Beratung, insbesondere auf Grund einer Vermittlung als Folge der Beratung, nicht annehmen, es sei denn, die empfohlene Finanzanlage oder eine in gleicher Weise geeignete Finanzanlage ist ohne Zuwendung nicht erhältlich. Zuwendungen sind in diesem Fall unverzüglich nach Erhalt und ungemindert an den Kunden auszukehren. Vorschriften über die Entrichtung von Steuern und Abgaben bleiben davon unberührt."


Zulassung nach § 34h Abs. 1 S. GewO.pdf 1.61MB
Bescheinigung § 34h Abs. 1 S. GewO.pdf (1.61MB)
Zulassung nach § 34h Abs. 1 S. GewO.pdf 1.61MB
Bescheinigung § 34h Abs. 1 S. GewO.pdf (1.61MB)